Author Topic: Avast Neuigkeiten  (Read 112011 times)

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Re: Avast Neuigkeiten
« Reply #165 on: November 27, 2019, 07:04:21 AM »
Umfrage von Avast zeigt: Dreiviertel der Deutschen fallen leicht auf gefälschte Webseiten herein

Weniger als ein Viertel der Befragten erkennen eine echte Login-Seite - 15 Prozent der Befragten waren bereits Opfer eines Phishing-Angriffs - Im Oktober 2019 verhinderte Avast über eine Million Phishing-Versuche in Deutschland

Avast (LSE: AVST), ein weltweit führender Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, hat in einer Online-Umfrage ermittelt, wie leicht Internetnutzer auf Phishing-Versuche hereinfallen. Dabei wurde den Teilnehmern ein Screenshot der echten Login-Seite der Telekom gezeigt sowie ein Screenshot einer gefälschten Version der Seite, wie sie von Hackern verwendet wird. Anschließend wurden sie gefragt, welche Version ihrer Meinung nach echt sei. 76 Prozent der Befragten entschieden sich für die Phishing-Version, während nur 24 Prozent den Screenshot der echten Login-Seite wählten.

Auf die Frage, ob die Teilnehmer jemals von einem Phishing-Betrug betroffen waren, stimmten 15 Prozent zu und 16 Prozent konnten es nicht mit Sicherheit ausschließen. Diejenigen, die bereits Opfer wurden, fielen am häufigsten auf E-Mail-Phishing herein (56 Prozent). 36 Prozent ließen sich von einer Phishing-Webseite und 22 Prozent von Telefon-Phishing täuschen. Zehn Prozent erkannten eine gefälschte SMS (Smishing) nicht (Mehrfachnennung möglich).

„Phishing gehört nach wie vor zu den häufigsten Angriffsmethoden, weil es den Cyberkriminellen ermöglicht, viele Menschen gleichzeitig hinters Licht zu führen. Mit sogenannten Social-Engineering-Tricks bringen sie Internetnutzer dazu, bestimmte Aktionen an ihrem Computer oder Smartphone durchzuführen. Denn es ist einfacher, eine Person zu täuschen, als sich in ein System zu hacken. Im Oktober 2019 haben wir bei 342.477 deutschen Anwendern 1.034.873 Phishing-Versuche verhindert“, sagt Michal Salat, Threat Intelligence Director von Avast. „Das Problem ist, dass Phishing so viele Facetten hat. Es kann über Telefonanrufe, über Nachrichten – wie zum Beispiel SMS – und auch persönlich erfolgen, wobei Online-Phishing am häufigsten auftritt. Letzteres bedeutet, dass Phishing-Links, die bei den Nutzern als E-Mail mit seriös wirkendem Absender ankommen, zu unseriösen Webseiten führen. Sie können aber auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und WhatsApp in den Nachrichten und sogar in den Suchmaschinenergebnissen auftauchen.“

Vier Tipps, um Phishing zu vermeiden:
• Virenschutz auf allen Geräten ist Pflicht. Antivirensoftware fungiert als Sicherheitsnetz und schützt Online-Nutzer.
• Wenn Internetuser eine ungewöhnliche oder nicht vertrauensvoll wirkende E-Mail von einer bekannten Person bekommen, sollten sie weder auf Links in der Nachricht klicken, Dateien herunterladen und öffnen noch auf die E-Mail antworten. Stattdessen sollten sie diese Person über einen separaten Channel kontaktieren, um sicherzustellen, dass die Nachricht tatsächlich von ihr stammt.
• Nutzer sollten die URL einer Webseite nach Möglichkeit direkt in den Browser eingegeben und nicht kopieren und einfügen, um nicht auf eine betrügerische Webseite zu gelangen.
• Das grüne HTTPS-Padlock in der URL-Leiste des Browsers bedeutet nicht unbedingt, dass eine Webseite vollkommen sicher ist. Auch wenn dies heißt, dass die Verbindung verschlüsselt ist, kann die Webseite trotzdem gefälscht sein. Nach Angaben von Avast sind sechs von zehn Phishing-Webseiten verschlüsselt, um Benutzer zu täuschen. Um festzustellen, ob die besuchte Seite seriös ist, sollten sich Nutzer die URL der jeweiligen Webseite genauer ansehen. Wenn diese beispielsweise Tippfehler enthält, die Domain-Endung falsch ist (etwa „.net“ statt „.de“) oder die Seite auffällige Designfehler enthält, ist die Wahrscheinlichkeit einer gefälschten Webseite hoch.

Die Umfrage wurde von Toluna vom 13. November bis 17. November 2019 online unter 1.056 deutschen Anwendern durchgeführt.
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Re: Avast Neuigkeiten
« Reply #166 on: December 05, 2019, 07:14:19 AM »
Die Cybersecurity-Trends 2020 von Avast

PC-Malware und Angriffe auf Mobilgeräte nehmen zu, Privatsphäre gewinnt an Relevanz

Avast (LSE: AVST), ein weltweit führender Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, hat basierend auf dem jährlichen Threat Landscape-Report seine Cybersecurity-Prognosen für das Jahr 2020 erstellt.

1. Neue Methoden zur Verbreitung von PC-Malware
Jakub Kroustek, Leiter Threat Intelligence Systems bei Avast, rechnet im kommenden Jahr mit ausgefeilteren Methoden zur Verbreitung von Malware auf PCs. Dazu gehört beispielsweise der Diebstahl von eingehenden E-Mails mit dem Zweck, die Betroffenen auszuspionieren oder vor dem Zustellen Schadsoftware hinzuzufügen. Darüber hinaus prognostiziert er ein Wiederaufleben von Exploit Kits, worauf die Masse an Kits und Malware hindeutet, die über Supply-Chain-Angriffe verbreitet werden. Außerdem werden Cyberkriminelle RDP (Remote Desktop Protocol)-Schwachstellen ausnutzen, um Bedrohungen zu verbreiten.

Kroustek sagt: „Cyberkriminelle suchen und entwickeln ständig neue Wege, um leistungsstarke Lösungen für die persönliche und geschäftliche Sicherheit zu umgehen. Für die Nutzer wird es immer schwieriger, bösartige E-Mails, verdächtige Links und Anhänge zu erkennen, was die Erfolgschancen von Angriffen erhöht. Auch die Ausnutzung von RDP-Schwachstellen zur Verbreitung von wurmartigen Bedrohungen könnte erhebliche Auswirkungen haben.“

2. Betrug über Mobilgeräte und iOS-Schwachstellen
Nikoloas Chrysaidos, Head of Mobile Threat Intelligence and Security bei Avast, prognostiziert für mobile Endgeräte ein erhöhtes Aufkommen von Abo-Fallen und gefälschten Apps in offiziellen App Stores. Sowohl Sicherheitsforscher als auch aufmerksamkeitsheischende Cyberkriminelle werden mehr iOS-Schwachstellen aufdecken.

Chrysaidos erklärt: „Bösartige Anwendungen im Google Play Store und Apple Store bereitzustellen, ist nicht einfach. Deshalb stürzen sich Cyberkriminelle auf Abo-Fallen und gefälschte Anwendungen, in die aggressiver Adware integriert sind, um Geld zu verdienen. Darüber hinaus gibt es bereits Projekte, wie beispielsweise chekra1n, die einen sogenannten Jailbreak für iOS – basierend auf dem Boot-ROM-Exploit checkm8 – bereitstellen, welcher das Ausführen beliebiger Software auf iOS-Geräten ermöglicht. Für Forscher ist das eine Möglichkeit, mehr Schwachstellen zu entdecken – hoffen wir, dass diese an Apple gemeldet und nicht von Hackern missbraucht werden.“

3. Bedrohungslage für IoT-Geräte
Die Sicherheitsforscherin Anna Shirokova prognostiziert, dass Geräte und physische Standorte intelligent beziehungsweise noch intelligenter werden. Unternehmen können mit diesen noch mehr Daten über Benutzer sammeln, um ihr Verhalten zu erfahren und vorherzusagen. „Intelligente Geräte und Locations, die Daten erfassen, bieten Komfort, beschränken allerdings gleichzeitig die Kontrolle der Menschen über ihre Privatsphäre. Gleichzeitig sind Unternehmen, die eine Vielzahl von Kundendaten sammeln und speichern, attraktive Ziele für datenhungrige Cyberkriminelle, die diese Daten wiederum auf dem Schwarzmarkt verkaufen“, erklärt Shirokova. Die Forscherin erwartet auch, dass Cyberkriminelle weiterhin ihre IoT-Malware verschleiern, ähnlich wie sie versuchen, ihren Windows-Malware-Code vor der Analyse durch Forscher zu schützen.

Der Sicherheitsforscher Daniel Uhricek rechnet mit der Entwicklung neuer Exploits für Smart Devices. Er geht davon aus, dass Malware-Autoren weiterhin auf älteren, bereits etablierten Malware-Familien aufbauen. Diese werden um neu veröffentlichte Exploits ergänzt, um ihre IoT-Angriffsfläche zu erweitern. Er erläutert: „Auch Malware-Autoren haben bei der Vorbereitung ihrer Angriffsinfrastruktur Fortschritte gemacht. IoT-Malware setzt bereits das Protkoll DNS over HTTPS, Tor-Kommunikation, Proxies und verschiedene Verschlüsselungsmethoden ein. Wir erwarten, dass Malware-Autoren darüber hinaus noch andere Sicherheitsverfahren anwenden werden, um ihre Netzwerke noch stabiler zu gestalten.“

4. Security beugt sich der Privatsphäre
Rajarshi Gupta, Head of Artificial Intelligence bei Avast, erwartet, dass praktische Anwendungen von KI-Algorithmen, einschließlich Differential Privacy, weiterhin von Erkenntnissen aus Big Data profitieren – jedoch ohne dabei private Details offenzulegen. Er sagt: „Es gibt aktuelle Projekte, wie die Data Shapley, die individuellen Nutzerdaten einen gewissen Wert zuschreiben. Obwohl wir für 2020 keine Monetarisierung personenbezogener Daten vermuten, hoffen wir, erste Produkte zu sehen, die es zumindest Einzelpersonen ermöglichen, die Kontrolle über ihre eigenen Daten zurückzuerlangen – indem sie entscheiden, ob und welche Unternehmen ihre Daten nutzen können und welche Daten diese verwenden können.“

Diese Trends sind Teil des jährlichen Threat Landscape Reports von Avast, den Sie hier herunterladen können: https://cdn2.hubspot.net/hubfs/486579/web-documents/2020_cybersecurity_predictions.pdf
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Re: Avast Neuigkeiten
« Reply #167 on: January 16, 2020, 06:17:30 AM »
Avast auf der DLD Conference 2020 in München: Wie KI unser Leben in Zukunft beeinflussen wird

Michal Pechoucek, CTO bei Avast, und Garry Kasparov, Sicherheitsbotschafter von Avast, diskutieren am 20. Januar auf der DLD Conference 2020 in München die Risiken und Chancen von KI

Garry Kasparov, Schachgroßmeister, Vorsitzender der Human Rights Foundation in New York und Avast Security Ambassador, und Michal Pechoucek, CTO bei Avast und Director des Artificial Intelligence Centers an der Tschechischen Technischen Universität in Prag, diskutieren am 20. Januar um 13:20 Uhr im Rahmen eines Kamingesprächs mit dem Titel „What does AI add to our lives?“ auf der diesjährigen DLD Conference in München auf der Bühne „Bavaria“ die Risiken und Chancen von KI. Ein besonderer Augenmerk liegt auf dem Einsatz von KI zur Abwehr von Cyberattacken.

Künstliche Intelligenz wird immer selbstverständlicher und hält heute in vielen Lebensbereichen Einzug, wie beispielsweise in der Medizin, der Automobilbranche und anderen Industriezweigen, wirft aber auch Fragen auf: Welche Aufgaben werden immer häufiger von Maschinen übernommen? Wo hat der Mensch auch in Zukunft gegenüber Algorithmen Vorteile? Im Gespräch mit Michal Pechoucek wird Garry Kasparov diesen Fragen auf den Grund gehen und die Rolle von KI in der Zukunft diskutieren.

Am Sonntag, den 19. Januar, um 17.00 Uhr auf der Bühne „Steelcase Stage“, können zehn ausgewählte Teilnehmer der Konferenz beim Simultanschach gegen Garry Kasparov antreten. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.burda.com/de/news/schachweltmeister-garry-kasparov-bei-dld-munchen/

Wenn Sie Interesse an einem Interview mit Garry Kasparov und Michal Pechoucek zu den oben genannten Themen haben, melden Sie sich gerne entweder per Mail (avast@akima.de) oder über 089 – 17959180.

Über Garry Kasparov, Avast Security Ambassador
Garry Kasparov wurde 1985 der jüngste Schachweltmeister der Geschichte und galt 20 Jahre lang als weltbester Spieler. Das Potenzial von künstlicher Intelligenz wurde ihm erstmals während seiner berühmten Wettkämpfe gegen den Schachcomputer Deep Blue bewusst. Seitdem engagiert er sich als Fürsprecher für Zukunftstechnologie, jüngst in seiner Rolle als Sicherheitsbotschafter von Avast. Die Partien gegen seinen Erzrivalen Anatoly Karpov und den IBM-Supercomputer Deep Blue haben dem Schachspiel und der Maschinenintelligenz zu unerwarteter Popularität verholfen.

Über Michal Pechoucek, CTO bei Avast
Michal Pechoucek ist seit September 2019 CTO bei Avast. Er steht den zentralen Technologie- und F&E-Teams vor. Er ist auch für die wissenschaftliche Forschung des Unternehmens in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Cybersicherheit verantwortlich. Bevor er zu Avast kam, war Michal Pechoucek mehr als zwanzig Jahre als Professor in der Fakultät für Elektrotechnik an der Tschechischen Technischen Universität (CTU) in Prag tätig. Während dieser Zeit leitete er den Fachbereich Informatik und gründete 2001 das Artificial Intelligence Center. Herr Pechoucek hat mehr als 400 einflussreiche Publikationen verfasst und war für zahlreiche innovative KI-Anwendungsforschungen in der Informatik verantwortlich. Er hat zudem zahlreiche Startups im Bereich der Künstlichen Intelligenz gegründet und zum Erfolg geführt.
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